00:00:00: Wir kennen es doch alle.
00:00:01: Der Uni-Alter kann mega stressig sein!
00:00:04: Abgaben, Prüfungen vielleicht noch einen Nebenjob und dazwischen sollte man am besten noch Zeit für sich und seine Freunde finden.
00:00:12: Wir haben Studierende gefragt wann sie sich im Studium am meisten gestresst fühlen und wie er sich bei ihnen bemerkbar macht?
00:00:18: Also natürlich besonders in Klosophasen ist man irgendwie immer super gestreszt weil mit der halt ja an kürzester Zeit irgendwie alles wieder in den Kopf rein muss.
00:00:25: Ich bin mich im Studio relativ schnell gestresst, aber sobald eine Abgabe mit einer kurzfristigeren Teilspanne auf mich zukommt, werde ich schon öfter mal gestresse.
00:00:37: Grundlegend fühle ich mich immer sehr gestresste und es wirkt sich ziemlich körperlich aus da man weniger Schlaf bekommt und auch immer ein bisschen auf dem Sprung ist würde ich behaupten.
00:00:52: Das Gefühl kennen viele!
00:00:54: Laut einer Studie des Bildungsministeriums ist fast die Hälfte aller Studierenden dauerhaft gestresst.
00:01:00: Leistungsdruck, Prüfungsangst, finanzielle Sorgen, Zukunftsängste und Einsamkeit belasten den Alltag vieler Studierender – aber wie gehen sie eigentlich damit um?
00:01:11: Also bei Stress versuche ich einfach immer ja irgendwie Augen zu und durch, um das schnell durchzuziehen.
00:01:15: Ich mache halt noch Sport im Verein und das ist halt auch schon echt ein gutes Ventil wo ich dann einfach mal den Kopf ausschalten kann und das dann quasi als Ausgleich nutze.
00:01:24: Also ich versuch auf jeden Fall mich auch noch auf andere Dinge zu konzentrieren neben des Studiums also so ein bisschen Abwechslung Work-Life Balance reinzubekommen.
00:01:34: Genau, also so eine richtige Methode für mich habe ich jetzt noch nicht
00:01:37: gefunden.".
00:01:38: Um dieser Problematik weiter auf den Grund zu gehen haben wir es mit Max Baumgeltel getroffen.
00:01:43: Er ist in der psychologischen Beratungsstelle hier am Campus Lingen tätig und hat uns eine Strategie zur Selbstreflexion an die Hand gegeben.
00:01:49: Ich glaube, ich würde erst mal überlegen oder versuchen herauszuarbeiten individuell bei einer Person was den Stress auslöst.
00:01:56: Stress ist ja per se gegeben, sondern das kommt ja ein bisschen immer drauf an.
00:02:01: Wir sind vielleicht die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten und was ist auch die Ursache so?
00:02:07: Ist das vielleicht ein Aspekt der mit Organisationen und Strukturierung zu tun hat oder geht es vielleicht um bestimmte Denkmuster dass man irgendwie denkt ich werde sowieso nicht schaffen.
00:02:18: da kann man einen so einer Ebene natürlich auch ansetzen.
00:02:20: oder ganz grundsätzlich finde ich's immer sinnvoll wenn man sich das vorstellt wie eine Wage, so und auf der einen Seite hat man irgendwie Belastung.
00:02:29: Und auf der anderen Seite kann man auch schreiben, was sind denn so Ressourcen?
00:02:33: Was sind Bewältigungsmöglichkeiten zu gucken?
00:02:36: Ist das bei mir im Gleichgewicht oder nicht?
00:02:39: Oder ist vielleicht die Belastungsseite sehr viel höher und kann dann gucken, auf welcher Ebene.
00:02:43: brauchst du denn vielleicht eine Belastungen?
00:02:45: Am Ende geht es nicht darum Stress komplett zu vermeiden sondern darum einen gesunden Umgang damit zu finden.
00:02:51: Stress ist also nicht immer etwas Negatives.
00:02:53: er kann uns auch motivieren Auch wenn wir das in stressigen Situationen nicht gleich wahrnehmen.
00:02:58: Solltet ihr aber wirklich Hilfe benötigen und handfeste Tipps haben wollen, meldet euch bei der psychologischen Beratungsstelle der Hochschule!